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Aus der Serie Robin Hood (2006-2009): Eine Weitererzählung aus der Sicht von Guy of Gisborne.

Weitererzählung (Sicht Gisborne)Bearbeiten

Kapitel 1Bearbeiten

LOL XD
Ich wachte auf… Ich sah wie das Blut an meinem Körper entlang floss. „Lang halte ich nicht mehr durch“ dachte ich bevor ich mich aufgerappelt hatte. Warum lebte ich überhaupt noch? Mein letzter Gedanke war ich würde in dem Geheimtunnel sterben. Als ich mich eine Weile umsah merkte ich dass ich mich im Wald befand. „Gut du bist wach“ hörte ich eine helle Stimme sagen. Die kam von einer Frau die mir erzählte mir dass sie ein Loch im Friedhofboden sah als sie gerade von York angeritten kam um ihren Verwandten zu besuchen. Sie wollte wissen wo der Tunnel hinführt, als sie mich sah, so schilderte sie mir, nahm sie mich mit und verarztete mich. Als ich meine Wunde ansah bemerkte ich dass sie eine Salbe aufgetragen hatte. „Wie ist euer Name und wo habt ihr die Salbe her?“ „Lyra“ flüsterte sie. „Das ist eine Salbe aus dem Orient, ich hab sie von einem Bekannten namens Archer.“

Bei dem Namen schreckte ich auf. „Du kennst Archer?“ Lyra schaute mich verdutzt an. „Du etwa auch?“ „Ja, er ist, (ich überlegte kurz ob ich dies einer Fremden anvertraue), mein Bruder.“ „Ich kenne Archer gut, aber er hat mir noch nie etwas von euch erzählt… wie heißt ihr eigentlich?“ Ich entgegnete meinen Namen und ein paar Fakten über mich und erklärte ihr dass Archer gar nichts hätte erzählen können da er mich und Robin Hood, (seinen anderen Bruder), erst vor ein paar Tagen kennen lernte. Wir unterhielten uns noch über einen gewissen Zeitraum, als ich etwas rascheln hörte. Ich sprang sofort auf und zog mein Schwert aus meiner Halterung. „Wer ist da?“ schrie ich, (immer noch geschwächt durch meine Wunden).

„Gisborne?“ entgegnete Much der wie gelähmt wenige Millimeter vor meiner Schwertspitze stand. „Könntest du das Schwert runter nehmen, bevor ich mit dir rede?“ Ich nahm das Schwert beiseite. „Ich dachte du wärst im Tunnel gestorben.“ versuchte er aus ein paar Satzteilen zusammen zu stottern. „Wie du sicher schon unschwer erkannt hast lebe ich noch.“ „Wer ist das?“ konnte er grade noch hervorbringen. „Mein Name ist Lyra… ich habe ihn gerettet.“ „Warum?“ fragt Much. Ich lachte gehässig und sprach: „kann mich nicht einfach mal jemand gerettet haben weil er mich mag?“ Much verzog sein Gesicht. Wahrscheinlich hatte er so etwas nie für möglich gehalten. „Es war ein Zufall“ sagte sie, erhob sich und kam auf uns zu. „Bist du der Diener von Robin Hood? Gisborne hat es mir erzählt.“ „Ja, war ich.“ sagte Much und sah mich zuerst traurig und dann wütend an. „Warum hast du Isabella das Gift gegeben?“ schrie er und rannte auf mich zu. Als ich das Schwert vor sein Gesicht hielt ging er aber wieder drei Schritte zurück und beruhigte sich. „Das Gift war für Isabella, nicht für Robin.“ sagte ich mit tiefer Stimme.

Much schubste das Schwert beiseite und rief aufs Neue: „Woher soll ich wissen das das mit dem Gift keine Absicht war?“ „Ach, glaub doch was du willst!“ brüllte ich zurück. Bevor einer von uns ach nur noch ein Wort sagen konnte meldete sich Lyra zu Wort: Was ist den eigentlich passiert?“ Wir erklärten ihr alles ohne uns auch nur einmal anzukucken. „Ich verstehe…“ sagte sie nach einer halben Ewigkeit des Erläuterns des Unfalls. „Ich muss ins Camp zurück… um ihnen zu sagen was vorgefallen ist.“ entschied er plötzlich. „Soll ich mit?“ fragte ich. „Sonnst wird mir Archer wohl nicht glauben.“ erwiderte er. „Ich kenne Archer, darf ich mit?“ wollte Lyra wissen. „Na schön… aber sei still wir müssen uns einen Plan ausdenken um Richert zu befreien.“ Sprach er und ging. Wir gingen eine weile durch den Wald als wir schließlich im Camp ankamen.

Kapitel 2

Als wir ins Camp kamen waren nur Bruder Tuck, John und Archer anwesend. Gleich als ich das Camp betrat brüllte mich John an: „Was fällt dir eigentlich ein dich hier blicken zu lassen, Robin hat dir vertraut und du?“ „Ich habe das Gift Isabella gegeben… das gebe ich zu, aber nur damit ihr Tot nicht schlecht verläuft.“ Entgegnete ich. „Plötzlich kommt raus dass du überlebt hast? Hältst du uns wirklich für so blöd?" Fragte er mich. Ich dachte zwar daran Ja zu sagen, aber ich tat es nicht da mir dies unangebracht schien. Also sah ich zu Boden und sprach: „Ob ihr mir glaubt oder nicht ist euch überlassen.“ „Ich hab ihn gerettet, ohne mich hätte er nicht überlebt!“ schrie Lyra als sie merkte dass John wütend auf mich zu stampfte. „Und du bist?“ wunderte sich John über das neue Gesicht. „Lyra, die beste Ärztin von York und eine meiner besten Freunde… Sie lügt nie.“ sprach Archer.

„Warum bist du hier?“ ergänzte sich Archer. Um einen Verwandten zu besuchen.“ Entgegnete ich. „Wer ist eigentlich dein Verwandter?“ fügte ich hinzu. „Ihr Name ist Kate, aber ich weis weder wo noch wer sie ist. Ich weis nur das sie meine Schwester ist…“ Ich fing an zu lachen. „Kann es sein das wir alle irgendwelche verschollenen Verwandten haben?“ fragte Much die Outlaws nachdem ich aufhörte zu lachen. „Kennt ihr meine Schwester Kate?“ fragte Lyra interessiert. „Sogar besser als du denkst.“ Sagte Tuck erfreut. Lyra bestätigte ihre Annahme dass wir Kate kennen indem sie fragte: „Wo finde ich sie?“ Tuck stand auf und sprach: „Sie wollte jagen… Sie müsste in ein paar Stunden zurück sein, und nun zu dir…“ sprach er und John sah zu mir. „… noch können wir dir nicht vertrauen und Kate wird das am wenigsten tun… wenn du schlau bist gehst du.“

„Richard wurde gefangen genommen und ich werde euch helfen ihn zu befreien.“ antwortete ich ihm nachdem Lyra uns erzählte dass in York das Gerücht um geht, dass Richard gefangen genommen würde, dies wussten die Outlaws zwar schon aber dennoch hat mich Lyra dazu gebracht ihnen helfen zu wollen. „Du darfst uns

Gisborne1

Gisborne zieht sein Schwert.

helfen, aber nur wenn Kate einverstanden ist.“ Diese Worte brachten mich zum grübeln. „Ich gehe in den Wald. Ich bin bald zurück.“ Rief ich plötzlich. Ich lief im Wald umher. Ich war wütend. Ich wollte mein Schwert nehmen um meine Wut an einem Baum auszulassen. „Wo ist mein Schwert.“ Fragte ich mich. Ich muss es auf der Lichtung liegen lassen haben. Als ich die Lichtung auffand raschelte das Gebüsch erneut. Ich griff so schnell es ging mein Schwert. Plötzlich spürte ich einen leichten Stich. Ein Betäubungspfeil traf mich im Nacken. Ich fiel zu Boden.

Kapitel 3

„Ich hasse Betäubungspfeile.“ dachte ich mir als ich aufwachte. Irgendwer hatte mich an einen Baum gefesselt. „Wo bin ich?“ fragte ich mich selber. „Wie konntest du das tun? Wie konntest du Robin so hintergehen? Ich dachte du hättest dich geändert.“ sagte eine mir bekannte Stimme.

Kate trat mit Tränen in den Augen hervor. „WARUM GISBORNE?“ schrie sie. „Es war nicht die Absicht von mir das Robin stirbt. Isabella sollte das Gift im Kerker zu sich nehmen.“ sprach ich mit gesenktem Blick. Sie stach mit ihrem Messer in meine Hand. Die Schmerzen waren unerträglich, dennoch verzog ich keinen Muskel. „Ich würde dich am liebsten töten, aber so leicht mache ich es dir nicht… Du sollst hier verrotten.“ Brüllte sie mich an. Danach verpasste sie mir einen Kratzer im Gesicht und stach mir in den Arm sodass ich fast Ohnmächtig wurde. Als Kate zurück in das Camp ging zog ich meinen Dolch aus dem Verschluss und befreite mich von meinen Fesseln. Da ich nicht wusste wo ich war irrte ich eine Weile im Wald umher. Ehe ich mich versah knallte ich total gegen einen Ast. Als ich aufwachte war es mitten in der Nacht. Nach ein paar Minuten kriechen war das Camp in sichtweite. „Helft mir.“ brachte ich gerade noch hervor als ich ein 2. Mal in Ohnmacht fiel.

„Sir Gisborne geht es ihnen gut?“ hörte ich eine Stimme. „Lyra?“ stammelte ich. „Ja… er kommt zu sich.“ schrie irgendwer. Die anderen Outlaws kamen… alle außer Kate. „Ist Kate zurück?“ fragte ich. „Ja, sie kam schon vor einer Ewigkeit.“ sagte John. Ich richtete mich auf und sah zu Kate rüber. Kate warf mir einen Vorwurfsvollen Blick zurück. „Was ist denn jetzt überhaupt passiert?“ fragte Archer. Ich überlegte kurz ob ich ihnen das mit Kate sagen sollte, aber letztlich entschied ich mich dagegen. „Ich weis es nicht mehr.“ sagte ich zu Kates Erstaunen. „Die Wunden sind schlimm. Wer könnte so etwas tun?“ fragte Lyra die Outlaws.

Sir Guy of Gisborne
Bevor sie zu Wort kamen sagte ich: „Mir geht es gut… tut mir einen Gefallen und macht euch keine Sorgen um mich. Wir sollten jetzt schlafen. Jeder von uns braucht morgen seine Kraft. Denn morgen machen wir den Plan für Richards Befreiung also schlaft nun.“ ergänzte ich mich. „Aber Sir Gisborne ihre Wunden müssen…“ „Ich werde es schon überleben… und wenn nicht… ist das auch egal. Gute Nacht.“ „Guy!“ „Ich sagte Gute Nacht.“ Mit diesen Worten gingen alle zu Bett. Ich sah genau dass mich Kate noch eine ganze Weile anstarrte. Lyra beobachtete mich ebenfalls eine ganze Zeit lang. Bevor ich mitkriegte das irgendwer aufhörte mich anzustarren oder über mich zu tuscheln schlief ich ein.

Kapitel 4

„AUFSTEHEN“ schrie John mich an. Ich machte die Augen auf. Als ich meine Wunden sah merkte ich dass sie verarztet wurden. „Entschuldigung Sir Gisborne, aber ich konnte sie nicht sterben lassen.“ sagte Lyra. Kate fing an mich anzusehen. „Hast du Kate gesagt dass du ihre Schwester bist?“ fragte ich Lyra. „Ja, alles geklärt.“ Antwortete sie mir. Nach einer Viertelstunde setzten wir uns zusammen und berieten wie wir Richart befreien. Die Outlaws entschieden sich das Geld für Richards Befreiung von John zu klauen. Alle waren einverstanden, doch das Zusammenstehlen der Lösegeldforderung würde mindestens zwei Wochen dauern, sonst würde man den Überfall bemerken. Denn 250.000 Kronen waren viel Geld. Es dauert 2 Tage von England nach Österreich und mehrere Tage zum laufen. Wir rechneten mit einer Woche.

„Ob Richard so lange durchhält?“ fragte Tuck. „Bestimmt, sonst bringt er ja kein Lösegeld mehr ein.“ Erwiderte Archer. „Wenn wir wussten wo sich Prinz John aufhält könnten wir ihn schneller ausrauben.“ Eröffnete ich eine neue Diskussion. Irgendwann meldete sich Archer zu Wort: „Wollte er nicht nach London?“ Danach entschieden wir uns dass wir Übermorgen nach London aufbrachen und dort über den Standort von Prinz John informieren würden. Kate sah mich die ganze Zeit über nachdenklich an.

Pff...
Ich entschloss mich nach der Sitzung ein zweites Mal in den Wald zu gehen. Nach einer gewissen zeit Überlegens was der Sinn meines Lebens ist griff ich nach meinem Schwert und schlug damit mehrmals gegen einen Baum. Sollte ich mich umbringen? Zuerst befreie ich Richart danach kann ich über meine Zukunft entscheiden. Ich suchte mir eine Weiche Stelle an dem Baum und legte mich hin da ich nicht ins Camp wollte weil Kate mich wahrscheinlich immer noch gerne töten würde. Ich schlief ein.

Als ich aufwachte stand Kate vor mir. „Bring mich bitte nicht um. Zuerst will ich Richard befreien. Danach tu es von mir aus.“ Sagte ich als ich sie bemerkte. Kate lächelte mich an und sprach: „Ich will dich gar nicht umbringen. Vorerst. Aber wenn du dich dumm anstellst dann bist du dran, klar?“ „Klar.“ Antwortete ich ihr. Kate und ich gingen zurück ins Camp. „Und? Wo hat er sich schon wieder rumgetrieben?“ fragte Much als wir das Camp betraten. Alle versammelten sich und Archer fing an zu sprechen: „Also wir fahren morgen mit 2 Kutschen nach London und suchen Prinz John. Unsere Abfahrt ist 9.00 Uhr, wir werden ein bis zwei Tage brauchen bis wir dort sind. Wir nehmen Lyra bei den Outlaws auf als Ärztin.“ „Nochwehr irgendwelche Fragen?“ ergänzte er sich.

Kapitel 5

Kurz darauf hörten wir ein lautes Wiehern. Sieben voll bewaffnete Wachleute auf Pferden. „Prinz John schickt uns, wir sollen die überlebenden Outlaws töten.“ Sagte einer der Sieben. Man hörte ein deutliches KLICK, das von den Waffen zu hören war. John stürmte mit seinem Stock nach vorne um mit ihnen zu kämpfen. Doch bevor ich John sagen konnte dass dies neu entwickelte Waffen sind, die mit Gift getränkt und höchst gefährlig waren hatten sie ihn durchbohrt,nachdem sich die Spitzen des Speeres vervielfälltigt hatten. „Lauft!“ schrie ich so laut ich konnte. Die Outlaws rannten weg. Als ich am Waldrand ankam hörte ich nur noch ein: „Sie haben Tuck erwischt.“ Von Lyra. Wenige Minuten später hatten wir die Verfolger abgeschüttelt.

Sie haben Tuck getötet. Much fing fast an zu weinen: „Erst John dann Tuck, was sind das für Waffen.“ „Das sind

Hintergrundbild guy
neu entwickelte Waffen, der Sheriff hat mir von den Plänen der Waffen erzählt.“ Much meldete sich ein zweites Mal zu Wort: „Woher wussten die Wachen eigentlich wo sich unser Camp befand?“ Als ich überlegte was der Grund dafür sein könnte zückte Kate ihr Schwert, hielt es mir an den Hals und sprach: „Hast du den Wachen gesagt wo das Camp ist? Vielleicht warst du deshalb so oft im Wald.“ „Ich schwöre, ich habe nichts dergleichen getan.“ Antwortete ich. Gerade als Kate etwas sagen wollte schritt Archer ein: „Das ist momentan sinnlos. Wir brauchen gerade jetzt jede Hilfe die wir kriegen können.“ Kate nahm das Schwert beiseite.

„Übernachten wir hier. Die Kutsche wartet an der Weggabelung auf uns.“ Ergänzte sich Archer. „Ich gehe in den…“ „Lass mich raten Wald?“ sagte Kate. „Du gehst nirgendwo hin solange wir nicht in London sind.“ Sagte Much. Also saß ich eine Weile da und überlegte was ich tun konnte damit sie mir Vertrauen. An diesem Tag wurden noch viele Vorbereitungen für Morgen getroffen. Des Weiteren wurde viel getrauert, um Tuck, John und Robin. Ich hörte eine Zeit lang zu wie Lyra und Archer über mich redeten. Ich konnte nicht einschlafen, also blieb ich wach und starrte in den Himmel. Dennoch bemerkte ich genau wie mich Kate böse anblickte bis sie einschlief. Nach einer Weile waren alle eingeschlafen. Ich aber blieb die ganze Nacht lang wach.

Kapitel 6

„Es ist acht Uhr, wir müssen zu den Kutschen.“ Schrie ich damit alle aufwachten. „Wir sind zu fünft, das heißt

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Much, Kate, Lyra und ich gehen in die eine und Gisborne in die andere.“ Sprach Archer nachdem wir uns aufmachten. „Du kannst ihn nicht alleine lassen… Er könnte uns hintergehen.“ Entgegnete Kate. „Okay, dann bleibst du bei ihm.“ Entgegnete Archer. „Aber, ich…“ stotterte Kate. „Das hast du dir selber ausgesucht.“ Unterbrach sie Much. Nach 30 Minuten kamen wir an, Kate folgte mir in die 2. Kutsche und sagte: „Wir werden uns weder unterhalten noch ansehen, verstanden. Ich erinnerte mich daran das Kate mich nachts immer ansah. „Von mir aus.“ Antwortete ich. Wir fuhren eine ganze weile und Kate fragte mich: „Wer, wenn nicht du hat den Wachen gesagt wo das Camp ist?“ „Soviel zu unserer Abmachung.“ Dachte ich. Ich schaute genervt nach oben und sagte: „Ich habe nicht die geringste Ahnung.“ Wieder schwiegen wir einige Zeit. Kate starrte mich abwesend an, was erneut gegen unsere Abmachung verstos.

Mindestens 3 Stunden starrte ich nur aus dem Fenster. „Ich hoffe Prinz John ist wirklich in London.“ Fing Kate nach einer Weile ein neues Gespräch an. „Ich auch.“ Sagte ich und erinnerte mich an seine unglaubliche Arroganz. Des Weiteren dachte ich daran was die Konsiquensen dafür währen wenn ich ihn einfach umbringen würde. „Ich kann es immer noch nicht glauben das John und Tuck tot sind.“ Sagte sie und weinte. Sie weinte doller als ich es von ihr erwartet hätte. „Kate!“ flüsterte ich. „Ja?“ rief sie, die Augen voller Tränen. „Es tut mir leid dass ich euch nichts von den Waffen erzählt hab.“ Ergänzte ich mich. Kates und mein Blick trafen sich, ich hielt ihre Hand. „Es tut mir so wahnsinnig leid.“ Sprach ich ein zweites Mal. „Wenn ich herausfinde dass du für den Tot von Tuck und John verantwortlich bist, dann kannst du was erleben.“ Sprach sie und starrte mir in die Augen. Sie lächelte ein wenig, so als währe alles gesagt und drehte sich wag von mir.

Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh
Wir hielten kurz an, die Pferde mussten getränkt werden. Alle stiegen aus ihren Kutschen. „Hast du geweint?“ fragte Much Kate. „Nein…“ antwortete Kate. „Noch Ein und Halb Tage.“ Rief der Kutschfahrer. Archer und Lyra redeten und Kate saß in einer Ecke. Much kam zu mir rüber und flüsterte mir zu: „Hast du sie zum weinen gebracht? Kein wunder bei 6 Stunden mit die in einer Kutsche.“ „Nein.“ Antwortete ich ihm und schaute ihn drohend an. „Gut für dich.“ Sagte er und ging zu Kate und unterhielt sich mit ihr. Nach einer 10 Minuten ging die Fahrt weiter. Ungefähr nach 7 Stunden, in denen nichts weiter passierte, schlief ich ein.

Kapitel 7

„Gisborne, es gibt Essen.“ Sagte Kate und rüttelte an meinem Körper. Mein Körper ging schlagartig hoch als würde ich von irgendetwas aufgeschreckt. Schlagartig griff ich Kate an die Kehle als würde ich sie gleich erwürgen. „Mann hast du mich erschreckt.“ Sprach ich und lies los. „Es gibt Essen…“ wiederholte sich Kate. „Mittagessen, du hast den Vormittag verschlafen.“ Kate wirkte etwas geritzt, ich weiß nicht ob das an mir oder an etwas anderem lag. Die Outlaws setzten sich an einen bequemen Platz in einem mir unbekanntem Wald. „Prinz John hat also neue Waffen. Erwartet uns sonst noch etwas in London.“ Fragte mich Much. „Neue Rüstungen“ antwortete ich.

„Na toll, noch etwas?“ sagte Archer. „Nein, aber ich weiß von dem Sheriff dass die Rüstungen eine Schwachstelle haben. Sie sind zwar undurchdringlich, aber in ihnen kann man sich schwer bewegen.“ Fügte ich hinzu. „Beweglichkeit, noch etwas?“ fragte mich Archer interessiert. „Ja, die Waffen sind total schwer… das verringert ihre Ausdauer…“ ergänzte ich. „Beweglichkeit und Ausdauer… Gut, jetzt wissen wir schon einmal wie wir an den Wachen vorbei kommen. Über den Rest informieren wir uns wenn wir in London sind. Noch Fragen?“ fragte Archer und stopfte sich danach ein halbes Brötchen in den Mund Niemand meldete sich. Jeder ging zurück in seine Kutsche, 2 Minuten später fuhren wir los. Kate und ich unterhielten uns eine Weile… Okay, sie redete ich stimmte ihr zu, auch wenn ich gar nicht mehr wusste wovon sie redete. Sie kuckte traurig. Als ich merkte wie es ihr ging hörte ich ihr wieder zu. Kate redete über die guten Eigenschaften von Robin, John und Tuck.

Mir fällt kein Name ein
„Ich habe 2 der Wachleute gekannt. Ich habe sie trainiert, beide sind sehr stark, zu fünft können wir eine ganze Einheit nicht besiegen.“ Sagte ich schnell um das Thema zu wechseln damit sie nicht wieder wütend auf mich wird, denn das nervte mich langsam. Die darauf folgende Zeit unterhielten wir uns kaum, nur noch über die Wachleute. Nach dem Gespräch und einer Zusammenfassung des Planes als wir das nächste Mal anhielten legten wir uns in den Kutschen schlafen. In der Kutsche kommte ich hören wie Kate leicht weinte. Ich dachte noch ein Weilchen uber die Wachleute, Prinz John, Robin und komischer Weise auch Kate nach. Bevor ich einschlief beobachtete ich Kate noch ein Bisschen, aber als ich müde wurde wendete ich meinem Blick von ihr ab und schlief.

Kapitel 8

"Noch 2 Stunden." hörte ich einen der Kutscher rufen. 2 Stunden dann waren wir in London. Endlich konnte ich mich an Prinz John rächen, dafür das ich nicht Sheriff wurde, dafür das er meine Schwester zum Sheriff machte, worauf ich fast gehängt worden wäre und außerdem dafür das er sich verdrückt hat, bevor ich ihn töten konnte. Als ich zu Kate sah kuckte sie traurig zu Boden, nachdem sie aber bemerkte das ich sie ansah schaute sie mich wütend an. "Du wirst dich nicht von mir entfernen, bis wir wieder in Nottingham sind. Wir wollen ja nicht dass du John warnst bevor wir ihn ausrauben." Nach diesem Satz schaute ich ihr tief in die Augen und sagte: "Keine Angst. Ich habe nicht vor Prinz John zu helfen." Kate lies ihren Blick abschweifen und schaute aus dem Fenster. "Wehe das ist gelogen, dann bringe ich dich eigenhändig um... und dieses Mal lasse ich dich nicht entkommen."

Man merkte das sie mir nie verzeihen wind wenn ich nichts Heldenhaftes tun werde. Deshalb nahm ich mir vor in London etwas Gutes zu tun bevor wir Prinz John ausraubten. Aus irgendeinem Grund, den ich nicht einmal selber wusste, wollte ich dass die Outlaws mir vertrauen, aber noch mehr als das wollte ich Rache an Prinz John. Mit dem Geld was wir Prinz John stehlen können wir Richard befreien und wer weis, vielleicht macht er mich ja zum Sheriff, nachdem die Burg wieder aufgebaut wurde. Allein dieser Gedanke lies mir schlagartig gute Laune zukommen.

Kate schaute mich erneut missmutig an. Vielleicht war Kate ja auch immer noch etwas sauer weil ich ihren Bruder ermordet habe. Es dauerte noch ungefähr eine halbe Stunde bis wir ankamen, in der ich wie besessen aus dem Fenster starrte und mich auf unsere Ankunft freute, während Kate mich immer noch böse ankuckte. Ich machte mir Sorgen um die Outlaws, denn die neuen Waffen waren tückisch. Es waren Speere mit Klingen zum ausfahren. Diese Waffen konnten einem schnell zur Strecke bringen, wie uns das John und Tuck demonstriert haben. "Wir sind da." sagte ein Fahrer. Ich freute mich darauf Prinz John zu erniedrigen, auch wenn man es mir nicht ansah. Als ich aber ausstieg verfinsterte sich meine Laune schlagartig als ich es sah...

Kapitel 9



London… es war total zerstört. Bestimmt waren das Prinz Johns Leute. „So kann das nicht weitergehen, wir müssen Richard so schnell wie möglich befreien.“ Sprach ich geistesabwesend. „Blitzmerker.“ Warf Much ein. „Wir müssen die Ganze Summe, alle 250.000 Krone auf einmal stehlen, Prinz John ist eh schon hinter uns her, aber jetzt müssen wir handeln.“ Ergänzte ich zu meiner vorherigen Feststellung. „Gut, Kate… du und Much geht und informiert euch über Prinz Johns Aufenthaltsort. Lyra, du und ich informieren sich über die Waffen… und Gisborne… Stell einfach keine Dummheiten an. Erläuterte uns Archer unsere Aufgaben. „Aber, Archer, wir können Gisborne nicht alleine lassen. Er könnte Prinz John warnen.“ Schrie Kate, die sehr enttäuscht wirkte. „Uns bleibt keine andere Wahl als ihm zu vertrauen, aber wenn du uns Probleme bereitest, dann schwöre ich dir, mache ich dir dein Leben zur Hölle.“ Sagte Archer leicht gehetzt. Also dass mein Leben momentan noch demütigender wird ist garnicht möglich. dachte ich mir ohne es laut zu sagen. Kate verdrehte die Augen und zerrte Much hinter sich her. Archer und Lyra rannten so schnell es ging in die Überreste der Stadt.

Nun also stand ich alleine da. Ich wollte nur noch eines, Prinz John finden und ihn umbringen. Bestimmt war er in

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der Burg… Wo auch sonnst? Als ich hinrannte und die Burg sah blieb mir die Spucke weg. Die Burg war riesig und dazu auch noch bestens Bewacht.

Als ich den Burghof mit Vorsicht überquerte merkte ich dass grad eine Hängung stattfand. Nach ein paar Sekunden hatte ich einen Plan. Schnell ging ich in die nächste Scheune und Bereitete eine Art Puppe vor, legte ihr einen Umhang (wie ich ihn um hatte), setzte ihr die Kapuze auf und legte sie auf ein Pferd dass ich bereitstellte. Danach ging ich mit runter gezogener Kapuze und einem Bogen unter meinem Umhang raus und mischte mich unters Volk. Kurz nachdem die erste Hängung stattfand zückte ich den Bogen, spannte einen Pfeil ein und schoss ihn ab. Den 2. Pfeil schoss ich durch den Strick eines zweiten Mannes. Beide Männer fielen zu Boden, ich glaub sogar sie waren noch am leben. So schnell ich konnte rannte ich in die Scheune gab dem Pferd einen Klaps auf den Hintern und versteckte mich. Alle Wachen schnappten sich ein Pferd und ritten der Vermummten Puppe hinterher. Kurz darauf legte ich den Umhang ab und ging raus. In die Burg zu kommen war nun nicht mehr schwer also schlich ich mich durch den großen Eingang, da immer noch Aufregung herrschte bemerkte mich niemand.? ?

Kapitel 10Bearbeiten

Mich interessierte jetzt nur noch eins: das Geld finden, Prinz John suchen, ihn umbringen und das Geld den Outlaws geben damit wir Richard befreien konnten. In ein paar Minuten fand ich mich vor der bestens bewachten Schatzkammer wieder, doch da keine der Wachen die neuen Waffen hatte musste ich nur ein paar loswerden biss ich es mit ihnen aufnehmen konnte. „Die Wände müssten eigentlich…“ „HILFE“ rief ich so laut ich konnte und versuchte Prinz Johns Stimme nach zu machen. Von den Wänden prallte das Echo. Schnell versteckte ich mich hinter einem Pfeiler der den Raum schmückte.

Warten

Gleich 10 Wachen rannten die Gänge entlang zu Johns Gemächern. Nachdem die Wachen weg waren stürmte ich in die Schatzkammer zu den anderen 5 Wachen. Ein heftiger Kampf brach aus doch nach ein zwei Minuten lagen alle 5 regungslos am Boden. Ich nahm die Schlüssel des 1. Wachmanns und schloss die Kammer auf, nahm mir 30.000 Krone und verlies die Kammer als ich Schritte hörte. Bevor die 10 Wachmänner die zu Prinz John liefen wiederkamen war ich bereits unterwegs zu Johns Gemächern. „Keine Wachleute, wie leichtsinnig.“ Dachte ich mir. Leise machte ich die Tür auf und John sprach: „Ich hab doch gesagt ich hab nicht um Hilfe gerufen.“ Als er sich umdrehte hielt ich ihm das Schwert vor den Kopf. „Gisborne? Was tust du hier?“ fragte er erschrocken. „Das was ich schon das letzte Mal hätte tun sollen.“ Antwortete ich. Wieder benommener sprach John: „Gisborne, du willst mich nicht wirklich töten, aber ich weiß was du willst.“

Ich sah ihn zornig an und drückte ihn das Schwert näher an seinen Hals. „Du weist gar nichts über mich.“ „Du willst Sheriff werden, den Wunsch kann ich die erfüllen. Wenn niemand Richard befreit werde ich König und wenn du mir jetzt nichts tust mache ich dich zum Sheriff.“ Ich nahm das Schwert etwas zurück und überlegte, die Augen aber immer noch auf John gerichtet. Doch bevor ich noch mehr sagen oder tun konnte kamen Archer, Lyra, Kate und Much zur Tür rein. „Bring ihn nicht um, wenn er tot ist bricht Chaos aus.“ Schrie Archer. Kate meldete sich zu Wort und sagte: „Also ich finde es sieht nicht so aus als würde er ihn umbringen wollen.“ „Lass uns gehen bevor die Wachen kommen.“ Sprach Much leicht besorgt.

Nachdenklich nahm ich das Schwert runter, nahm das Gold und rannte mit grimmigem Gesichtsausdruck mit den anderen hinaus. Als wir draußen waren beschlossen wir sofort zurück ins Camp zu fahren, bevor John uns verfolgen lies. Wir fuhren mit den 2 Kutschen zurück, diesmal fuhr Kate mit den Anderen mit. Also war ich alleine. Ich frage mich wirklich ob ich sein Angebot angenommen hätte. Mit diesem Gedanken legte ich mich schlafen, obwohl es erst Nachmittag war.

Kapitel 11

Langer Kuss
„Sir Gisborne, es gibt Essen.“ sprach Lyra. „Ich hab keinen Hunger.“ Gab ich missmutig zurück. „Na schön, aber es währe besser für dich.“ Warf Lyra zurück und ging zum Essen. Wie so oft dachte ich über Marian nach. Ihre wunderschönen Augen, ihre weichen Haare und ihren… Warum musste ich sie nur umbringen. Robin hatte sie viel mehr verdient als ich. Bei Beiden bin ich am Tod schuld. Das war unverzeihlich. Dazu kommt Isabella, ich weis ich hätte ihr ein besserer Bruder sein sollen. So langsam hasste ich mich für alles was ich tat. Marian war weg, Robin, Isabella… und das Schlimmste war das ich sehr wohl daran Schuld war das John wusste wo das Camp war. Kurz bevor ich mich den Outlaws zusammentat um Archer zu befreien, gab mir John den Auftrag das Camp ausfindig zu machen und das erste Mal habe ich dabei nicht versagt. Nie hätte ich gedacht das es mir einmal leid tun würde das Camp von Robin Hood zu finden.

„Sir Gisborne, ich habe ihnen etwas zu essen mitgebracht, sie müssen essen, keine Widerrede.“ Sagte Lyra mich ernst anblickend. „Na gut.“ Antwortete ich ihr. Als sie verschwand stellte ich das Essen beiseite. Am liebsten würde ich mich umbringen, aber das brachte mich auch nicht weiter, zuerst befreie ich Richard, danach regle ich den persönlichen Kram. Dennoch fehlte mir Marian mehr als alles Andere. Sie sah in mir stets das Gute und wollte meine Fehler verändern. Aber der Schock über die Nachricht dass sie Robin liebt ließ mich blind werden. Wie sehr wünschte ich mir dass ich diesen Fehler nie gemacht hätte. Trotzdem sollte ich mich weniger mit der Vergangenheit und mehr mit der Zukunft beschäftigen. Immerhin könnte ich bald Sheriff werden, wenn alles glatt läuft. Wir fuhren weiter. Anscheinend dauerte die Fahrt länger, wegen ein paar Problemen mit der Kutsche. Das war momentan wirklich das worum ich mir am geringsten Sorgen machte. Prinz John wusste wo das Versteck der Outlaws ist und das auch noch von mir. Er schickt 100% noch mehr Männer, darauf müssen wir gefasst sein. Mehr als ich wusste niemand über die neuen Rüstungen und Waffen, denn ich habe sie getestet, ich weis wo ihre Schwachstellen liegen und womit man das Gift neutralisiert.

Mit einer bestimmten Creme aus Zitronenminze, Baldrian und Vanille. Noch dazu wusste ich genaustens wie man diese Aperrathuren benutzt, dazu hab ich oft genug mit ihnen trainiert. Wenn wir ein paar Wachen die Waffen abnehmen währe es leichter gegen John und später gegen Leopold von Österreich zu rebellieren. Den Rest der Fahrt starrte ich aus dem Fenster und dachte darüber nach was John als Nächstes tun wird. Die gesamte fahrt, die 3 Tage oder mehr, ich vergas etwas mein Zeitgefühl, dauerte aß ich weder, noch schlief ich. Doch 5 Stunden bevor wir ankamen entschied ich mich dafür noch eine Mütze schlaf zu nehmen, denn man kann nie wissen was auf einen wartet und wenn John ein zweites Mal Männer geschickt hatte musste ich ausgeruht sein. Mein altgewohnter Albtraum von mir und Marian, in dem ich Marian tötete, plagte mich in dieser Zeit.

Kapitel 12Bearbeiten

Als die Kutsche anhielt und Much mich aufweckte ging ich wortlos aus dem Wagen und fand mich am Waldrand wieder. Kate blickte mich düster an, so als hätte ich mich wieder auf Prinz John eingelassen. Much sprach mich an: „Du siehst nicht grade aus als hättest du gut geschlafen.“ Als er das sagte warf ich ihm einen mies gelaunten Blick zu und schrie: „Was geht dich das an?“ ? So doll ich konnte knallte ich die Tür der Kutsche zu. Archer machte sich genervt von mir auf den Weg ins Camp, die Anderen folgten ihm. Als wir wieder im Camp wahren sagte Much dass er einen Spaziergang einlegte. Plötzlich hörten wir Stimmen. Alle versteckten sich hinter einem größen Busch.

„Das sind mit Sicherheit welche von Johns Leuten, Kate gib mir 2 von deinen Betäubungspfeilen. Schnell.“ Flüsterte ich. Kate blickte mich misstrauisch an. „Woher soll ich wissen dass du sie mir nicht in den Nacken rammst?“ Archer verdrehte die Augen. „Dann schieß du, woher weis Gisborne eigentlich von den Pfeilen?“ Kate ignorierte die Frage. „Das können nur Leute von John sein, sie erzählen von London und einer vermummten Gestalt.“ Sprach ich leise. „Was hat eine vermummte Gesta…“ Als ich meinen Fehler bemerkte, dass ich von der Gestallt erzählt hatte verschwand ich im Wald. Zuerst waren alle leicht verwirrt dann jedoch gingen sie leise ins Camp, mit gezückten Waffen.

Als ich nach ein paar Minuten zurück ins Camp kam waren beide betäubt und lagen gefesselt auf dem Bogen. Lyra, Kate und Archer diskutierten noch ob sie wirklich Wachen waren. Immer wieder fiel der Satz (WOHER

Das ist der Blick
HÄTTEN SIE SONST DEN WEG INS CAMP GEWUSST?) Bis auf Lyra bemerkte niemand dass ich zurück war. Es mussten Wachen sein, sie kannten den Weg ins Camp und wussten von mir im Umhang. Sie hatten die zwei Männer an ein Gitter gefässelt. Vorsichtig beugte ich mich über den einen Mann, mein Schwert hielt ich in Bereitstellung. Der Mann machte die Augen auf und stieß einen Schrei aus.

Kapitel 13

„Schrei nicht so!“, schrie ich leicht genervt. Wer war er? Was machte er hier? Das alles würde ich bald wissen und wenn er es mir nicht sagte würde ich ihn töten. In solchen Zeiten kannst du dich auf niemanden verlassen. Kate trat neben mich und meinte schnippisch: „Verschreck doch nicht unsere Gäste.“ schaute sie die Männer an und fragte: „Woher wusstet ihr von unserem Camp und wer seid ihr?“. „Ich heiße Will Scarlett und das Camp habe ich selbst gebaut.“, erwiderte er leicht verstört.

Archer kam ebenfalls und fragte mich interessiert: „Stimmt das?“ Er blickte mich und Kate fragend an. Diese Männer konnten Outlaws sein. Es musste eine gewaltige Zeit her sein das sie hier wahren, denn weder ich noch Kate kannten diesen Mann. „Das war noch vor meiner Zeit.“ flüsterte ich geistesabwesend vor mich hin. Kate meinte auch sie habe keine Ahnung. „Du bist kein Outlaw. Du bist das schrecklichste Geschöpf, das ich kenne. Robin hätte nie zugelassen, dass sich so ein Monster uns anschließt.“ schrie mir der Mann mir ins Gesicht. Schlagartig wurde ich wütend, was dachte sich dieser angebliche Outlaw dabei, schließlich war er hier der neue. Um ein Haar hätte ich mich nicht mehr zurückhalten können, am liebsten hätte ich ihn erwürgt. „Was heißt hier uns? Du bist erst recht keiner von uns.“ schrie ich aber stattdessen, aber man sah mir meine Wut an.

„Die Anhänger, die ihr habt, die habe ich gemacht und ich habe selbst so einen. Schaut nach.“ Mein Bruder trat vor und musterte den Hals des Fremden, kurz darauf fand er die Kette. Dennoch war ich der Meinung dass es ein billiges Replikat war. Der Mann sah erleichtert auf. „Sie sind zwar identisch, aber wie sollen wir uns sicher sein, dass du wirklich einer von uns bist.“ fragte Archer misstrauisch. Der Mann wurde zunehmend nervöser und entgegnete Archer: „Fragt doch Robin, Allan, Much oder John. Die erkennen mich sicherlich. Das Gedächtnis von Guy scheint ja nicht gerade in Takt zu sein.“ Bei den Worten hätte ich ihn umbringen können, aber immerhin dachte er das Robin noch am leben war, das bedeutete entweder er verarschte uns, oder er war ein alter Outlaw, mir kam in den Sinn Much zu suchen und ihn zu fragen. In dem Moment tauchte Much auf, er sah kurz mich, dann den Mann an und rief: "Will? Du bist zurück?" aber auf hoffnungsvolle und frohe Art. "Also ist er wirklich ein Outlaw?" fragte Kate Much. "Ja, aber es ist ein Weilchen her." sagte er immer noch erfreut. Jetzt lief er auf den Mann zu und löste seine Fesseln. "Ich geh dann mal, hab noch was zu erledigen." sagte ich, in der Hoffnung diese Gefühlduselei länger anhören zu müssen.

Kapitel 14Bearbeiten

§§§
" Kate guckte mich misstrauisch an, ich glaube sie denkt immer noch ich währe auf Johns Seite, auch wenn der Gedanke gar nicht so abwegig war fand ich es Absud das Kate mir dies unterstellte. Ohne ein weiteres Wort zu sagen drehte ich mich um und ging, allerdings bemerkte ich genau dass Kate mir folgte, darum beschloss ich einfach weiter zu gehen und zu überlegen. Es dauerte ein Weilchen, so eine halbe Stunde, bis ich wieder aus meinen Gedanken kam. Als ich an einem Weg vorbei kam hörte ich Kate etwas unverständliches flüstern, ich schaute nach hinten und versuchte Kates Mundbewegungen zu entziffern. "Hey, du da." hörte ich plötzlich einen Mann rufen.

Blitzschnell drehte ich mich um. 2 mit den neuen Waffen ausgestattete Wachleute standen vor mir. "Bist du nicht dieser Guy of Gisborne?" ergänzte ihn der 2. Mann. "Für sie immer noch Sir Guy of Gisborne,." sagte ich kühl. Der Wachmann schien verwundert über meine Ehrlichkeit. Natürlich hatte ich keine Angst vor ihm da ich mir die Salbe gegen das Gift heute Morgen aufgetragen hatte. "Wir haben einen neuen Auftrag von Prinz John, Guy of Gisborne gefangen nehmen, lebendig. Er hat eine herrliche neue Foltermethode entwickelt." Darauf war ich nun nicht gefasst, ich dachte er will mich umbringen. Ohne ein Wort zückte ich mein Schwert. Die Leute unter Johns Auftrag erwiderten diese Geste. Ein lautes KLICK war zu hören. Natürlich waren die Leute Johns im Vorteil, da sie bestens ausgeruht und gesund waren. Beide Männer griffen mich gleichzeitig an.

"Hole Hilfe, schnell." rief ich. Kate rannte so schnell sie konnte. Nach ungefair einer Minute war ich bereits am Arm, im Gesicht und am Becken schwerstes verletzt und spürte wie ich immer schwächer wurde. Den einen Mann hatte ich bereits getötet. Komischerweise zögerte der 1. Wachmann vor keiner Gewalt, obwohl er mich lebend zu John bringen sollte. Sofort viel es mir ein es war nur Betäubungsgift. Nach dieser Erkenntnis kämpfte ich äußerst vorsichtig weiter, doch irgendwann, kurz bevor ich ihn umbringen konnte erwischte er mich am Arm. Mir wurde schwarz vor Augen. Langsam sank ich zu Boden.

Kapitel 15



Als ich aufwachte fand ich mich mit nacktem Oberkörper gefesselt im Kerker von einer Burg die ich noch nicht kannte. Nach einer Weile des Umschauens bemerkte ich Prinz John der ein paar Meter entfernt von mir stand. Er sah mich
GEFANGEN
angewidert an. "Warum tust du das, ich meine was erwartest du dir davon?" sagte er und guckte mich verwirrt an. "Wovon sprecht ihr." gab ich genauso angewidert zurück. John sah mich ächtend an: "Tu nicht so dumm, WARUM HILFST DU DEM OUTLAWS?" Natürlich wusste ich wovon er sprach, aber im ernst, hatte ich keine Antwort parat. Halb gestottert und mit vielen Lücken sprach ich also: "Meine... meine Sünden der... der Vergangenheit... müssen... Ich meine..."

"Gib es zu, du hast keine Ahnung. Warum also hilfst du mir nicht? Das währe alles so viel einfacher." Zwar dachte ich kurz darüber nach, dennoch schwieg ich. "Wenn du es unbedingt so willst, WACHEN, PEITSCHT IHN AUS!" Ein hämisches Grinsen und ein leichtes Lachen kamen mir hervor. Zwei, mit Peitschen ausgestattete Männer traten näher wehrend John sich auf einem Sitz nieder lies und das Spektakel beobachtete. Sie schlugen zu, so fest sie konnten, aber ehrlich gesagt machte es mir nicht viel aus. "GÄHN! Also wenn du so weiter machst schlaf ich noch ein.

" Ein erneutes Grinsen zog sich über meine Mundwinkel. Langsam kam er immer näher auf mich zu, seine Augen funkelten mich missmutig an. Tief sah er mir in die Augen, ich wollte beweisen wie viel ich aushalte und Respekt. Da mir nichts Besseres einfiel spuckte ihm in sein Gesicht. Angewidert sah er mich an und schrie: "Die heißen Öle und die Duftwasser, sofort und zeigt keine Gnade!" schrie er und wischte sich mit einem gülden verziertem Tuch das Gesicht ab. Nun kamen 3 Männer mit Eimern voller Duftwasser und siedendem Öl. Sie tunkten lange Holzlöffel in die Eimer, die Flüssigkeiten tropften von den Löffeln.

Vorsichtig gossen mir die Männer, einer nach dem Anderen, ihre Eimerinhalte über den, von Wunden überflecktem Körper. Es brannte, mein Herz blieb kurz stehen, diese unendlichen Qualen. "Ahhhhr!" schrie ich mit einem schmerzendem Gesichtsausdruck, mein Gesicht schoss in die höhe. Jeder Tropfen brannte sich in meine Wunden und verursachte einen unaufhörlichen Schmerz, der mich quälte. John schien amüsiert. Nachdem die Eimer alle waren konnte ich mich kaum bewegen, überall schmerzte es, ich konnte keinen Muskel bewegen ohne unendliche Qualen zu erleiden. Mit vorsichtigem Schritt kam John auf mich zu.

Kapitel 16Bearbeiten

Heiß
Blitzschnell griff er mir an die Kehle, ich zuckte zusammen. Ohne einen ton zu sagen nahm er einen glühenden Dolch zur Hand und bedrohte mich. Er drückte mir die Luft ab, mir würde übel, nicht zu vergessen der nie endende Schmerz. Warum tue ich mir das an, Warum? Niemand aus der Bande mochte mich, noch gab es für mich einen Sinn da zu bleiben und außerdem war ich sowieso so gut wie tot. Sprachlos schloss ich die Augen da ich wie gelähmt war. "STRECKBANK!" brüllte er mir direkt ins Gesicht und nahm den Dolch herunter. Edelmütig drehte er sich um und wollte gehen. "W-Warte." sagte ich schwach. John blieb stehen und drehte sich um. Er grinste und freute sich. "Hast du es dir anders überlegt?" sprach er immer noch grinsend, aber dieses Mal mit einer leichten Spur von Schadenfreude.

 "Ich werde tun... was ihr von mir verlangt." flüsterte ich immer noch von den Schmerzen geplagt. Meine Sinne fiehlen für kurze Zeit aus, ich sah nur noch verschwommen. "Bindet ihn los." sprach John gewählt. Die Leute Johns durchtrennten meine Fesseln und ließen mich zu Boden fallen. "Morgen Wecke ich dich, jetzt... ruhe dich erst einmal aus und Wehe du erlaubst es dir einen Fehler zu machen, oder dich meinen Befehlen zu widersetzen. Hast du mich verstanden?" fragte er, aber wesentlich netter als ich es von ihm gewöhnt war. Mit schmerzverzerrtem Gesicht sah ich nach unten. "Ja... My Lord." 1 Wachmann trug mich nach oben in meine Gemächer, legte mich unsanft auf das Bett und verschloss die Tür. Sofort fiel ich in Ohnmacht.

Kapitel 17Bearbeiten

Ein brennender Schmerz überkam mich, schnell schlug ich die Augen auf. Meine Kleidung war nun wieder eine schwarze  Lederrüstung und ein dunkelblauer bis schwarzer Umhang mit Silberrand schmückte meine Erscheinung. Das letzte woran ich mich erinnere war wie ich in Ohnmacht fiel. Dem Prinzen seine Männer mussten mich umgekleidet und meine Wunden etwas behandelt haben. Als ich mich erhob merkte ich einen leichten Schwächeanfall der mich überkam, sofort legte ich mich wieder hin. Mir war klar dass mir nicht mehr viel Zeit blieb bis John mich aufsuchte. Kurz gesagt ich musste fliehen, schnell. Zuerst schwankte ich ein bisschen als ich aufstand, sammelte aber all meine Gedanken und konzentrierte mich. Mein Kopf schmerzte nun besonderst. Bis auf meine Füße schmerzte sowieso alles, aber das war mir egal. Zügig schnappte ich mein Schwert und meinen Dolch und ging zur Tür heraus. Vorsichtig (und unter vielen Schmerzen) schlich ich mich Pfeiler für Pfeiler voran. „Da hinten war die Tür, in reichweite." dachte ich mir.

„Wenn ich du währe wurde ich das nicht tun Gisborne.“ Sofort drehte ich mich um und erblickte John und 3 voll bewaffnete Männer. Kurz dachte ich darüber nach gegen sie zu Kämpfen, aber es hatte keinen Sinn. So schnell ich konnte schnappte ich meinen Dolch und John und bedrohte ihn damit. Mit leichter Angst schaute er auf meine Hand, die den Dolch fest umschlossen hatte. Meine Atmung lag flach, genau wie seine. „Du willst dich nicht wirklich noch einmal gegen mich stellen, oder?“ sagte er reflexartig. „ Was hab ich schon groß zu verlieren?“ antwortete ich immer schwächer, wahrscheinlich durch meine Wunden. „Eben, was hast du zu verlieren wenn du mir hilfst? Nichts, du hast nur etwas zu gewinnen. Denk an deinen Posten als Sheriff.“ Sagte er, meine Bedürfnisse genau spürend. Als ich in meinen Gedanken des Sheriffs seins versunken war, war ich komplett weg. Nach kurzem Zweifeln ließ ich ihn aus meiner Gewallt.

„Ich habe einen Auftrag für dich, Gisi, Ich darf dich doch so nennen, oder?“ Launisch grummelte ich, da ich diesen Namen hasste. „Was für einen Auftrag?“ fragte ich ihn immer noch sauer über meinen neuen Spitznamen. John schaute mich provozierend an: „Also ein Nein für den Namen, schade... Locke die überlebenden Outlaws in eine Falle. Ach ja übrigens, wenn du diese KATE suchst, um die hab ich mich bereiz gekümmert. Sie ist meine Gefangene.“ Jetzt wurde mir auch klar warum keiner nach mir suchen kam, oder um mir zu helfen. Die Wachmänner hatten Kate zuvor abgefangen. "Morgen um 2 Uhr locke ich die Outlaws zum hinteren Teil dieser Burg. Positioniere dort 10 bewaffnete Wachmänner." Ohne auf eine Antwort zu achten verließ ich die Burg. Ich schwang mich auf mein Pferd und machte mich auf den Weg. Da ich nicht wusste wo ich mich befand fragte ich einen Bauern der sagte ich befände mich in Sheffield. Jetzt wusste ich wo ich war. Das war die nächst größte Stadt im Norden Nottinghams. Etwas benommener als Vorhin, aber immer noch unter Schmerzen ritt ich also nach Süden, Nottingham.

Kapitel 18


Es dauerte vielleicht eine und eine halbe Stunde bis ich in Locksley war, um mir neue Kleidung zu besorgen, denn
Verwirrung
mit meiner Rüstung und einem silberverziertem Umhang konnte ich mich bei den Outlaws gar nicht erst sehen lassen.  Nachdem ich mir also neue Lumpen besorgt hatte, zog ich mich um, stellte mein Pferd in ein paar Stallungen ab und machte mich zu Fuß auf den Weg in den Sherwood Forest. Beinahe währe ich zusammengesackt, da meine Verletzungen unerträglich für mich wurden, aber ich konnte mich fangen und machte mich auf zum Camp. Während ich so lief dachte ich über die Zusammenarbeit zwischen mir und John nach. Ich hasste John, aber was blieb mir denn anderes übrig, immerhin würde er mich bis an mein Lebensende Foltern lassen. Natürlich weis ich das Kate die Outlaws niemals verraten würde, aber wenn würde ich ihr zuvor kommen.


Wenn ich auf der Seite der Outlaws währe dann hätten sie Kate immer noch als Absicherung. Außerdem ließ ich mir die Chance nicht entgehen Sheriff zu werden. Nach ein paar Minuten erreichte ich das Camp, es war nachmittag.

Die letzten paar Meter rannte ich ins Camp und tat erschöpft. "Leute..." sagte ich so besorgt wie möglich. Reflexartig schluckte ich. Alle sahen mich erstaunt an, wahrscheinlich weil man mir immer noch viele Kratzer in meinem Gesicht ansah. Zwei drei Mal atmete ich tief ein und aus. "Leopold von Österreich..." fing ich an... wieder schluckte ich. "Was ist mit ihm?" löcherte mich Archer. "Er... er ist morgen in Sheffield, zur Feier des neuen Königs (Prinz John). Archer fiel die Kinnlade runter. "Der soll König werden?" fragte Lyra verdutzt. "Eher werde ich der neue Erzbischof. Das müssen wir verhindern. Der junge Mann der sich gestern als Outlaw entpuppte schaute mich grimmig an und fragte mich misstrauisch: "Wo warst du die Nacht über und wo ist Kate?"

Kapitel 19Bearbeiten

"Gestern, als ich meine Gedanken sammeln wollte, sah ich eine Wache Johns. Schnell griff ich mein Schwert und verlangte Informationen, die er mir gab, so erfuhr ich das mit Leopold. Als vier weitere Männer kamen rannte ich weg. Unglücklicher Weise haben sie Kate erwischt, 2 der Wachen fingen mich ab und verwundeten mich im Gesicht. Beide Männer konnte ich besiegen. Da es zu dunkel war das Camp zu suchen übernachtete ich im Wald." Mit einem unschuldigen Blick schaute ich zu Will. Archer verfolgte meine Blicke.

Archer meldete sich zu Wort: "Okay. Also ich schlage vor dass wir morgen um 12 Uhr los reiten um Kate zu befreien und Leopold das Geld zu überreichen, oder ihm Notfalls den Gar aus zu machen. Wer ist dabei?" Sofort meldete sich Lyra. Much wartete auf Archers Blick zu ihm, danach meldete er sich auch. Riley schaute wartend zu Will. Archer schaute ihn wartend an. Will verdrehte die Augen und gab ein leicht genervtes Handzeichen, darauf meldete sich auch Riley. "Gut, dann reiten wir morgen nach Sheffield!" Die Zeit verging, Lyra, Will, Archer, Much und Riley saßen am Feuer. Archer und Much kamen zu mir rüber gestapft und überreichten mir die Outlawkette. "Hier, Bruder, du bist einer von uns, dass soll jeder wissen." Archer schaute mir tief in die Augen. Much lächelte freundlich. "Ich fühle mich geehrt."

 Mit einem leichten Anflug von Schuldgefühl nahm ich die Kette und hängte sie mir um den Hals. Als ich zu dem Neuen namens Will schaute bemerkte ich dass er es für falsch gehalten haben musste, denn er schien nicht grade erfreut darüber. Nachdem Much und mein Bruder zum Feuer zurück kehrten legte ich mich hin. In ein paar Tagen lag ich statt auf kaltem Waldboden in einem weichen Bett. Mit dem Gedanken an meine Zukunft als Sheriff schlief ich ein.

Kapitel 20



GUY XD
So gegen 9 Uhr wachte ich auf. Die Anderen waren alle schon wach, Much sortierte das Geld und zählte es nebenbei und Riley, Will, Archer und Lyra beratschlagten unsere Taktik. Archer kam rüber zu mir und fragte mich wie es mir geht und ob ich gut geschlafen hatte. Natürlich sagte ich ja, denn den Grund dafür das ich schlecht geschlafen hatte wollte und konnte ich ihnen nicht sagen. Seit ich Marian erstochen hatte habe ich nicht mehr so schlecht geschlafen. Archer riss mich aus meinen Gedanken: "Bist du sicher? Du siehst gar nicht danach aus." "Ja, es geht mir gut." Sagte ich, immer noch etwas abwesend. "Wenn du das sagst." Archer drehte sich um und schloss sich dem Gespräch von Lyra, Will und Riley wieder an. Nachdem Much fertig gezählt hatte fing er ebenfalls an sich am Dialog der Outlaws anzuschließen. Kurz darauf folgte ich ebenfalls den Worten meiner "Freunde". Ich glaube Will hat sich schon etwas besser damit abgefunden das ich jetzt ein Outlaw bin.

Verstehen kann ich ihn schon, er hat immerhin nur meine schlechten Taten bemerkt. Deshalb war es okay das er mich am Wenigsten leiden konnte. Eigentlich hab ich mich nur am Gespräch beteiligt weil ich nicht an John oder Marian denken wollte. Leider klappte dies nicht. Wir einigten uns darauf (wie immer) in die Burg einzudringen, dann Kate zu befreien und Leopold das Geld zu überreichen, die Krönung somit verhindern. Wenn das nicht klappte entführen wir Leopold und schlagen einen Tausch vor. Ich wusste zwar dass es dazu nie kommen würde, aber die letzten Stunden mit meinem Bruder verbringen wollte ich schon, bevor ich ihn verraten würde.

Es war 12 Uhr. Wir packten das Geld in einen Leinsack und gingen nach Locksley um uns Pferde zu holen. Meine Tasche mit meinen Sachen und mein Pferd das ich in einer Scheune abgestellt hatte stellte ich bereit und wartete auf die Anderen. Beim Reiten machte ich mir Gedanken. Warum konnte mein Leben nicht einfacher sein? Jetzt muss ich auch noch meinen letzten Verwandten in eine Falle locken die tödlich für ihn endet. Es dauerte bis Um 1 Uhr 30 bis wir in Sheffield ankamen. Alle stellten ihre Pferde in den erst besten Stallungen ab. "Verteilen, sucht einen Eingang in die Burg und kontaktiert die Anderen. Wir haben noch eine halbe Stunde." meldete sich mein Bruder an die Outlaws. Schnell rannte ich hinter die Burg.

Kapitel 21Bearbeiten

 "Sir, die Wachen stehen bereit!" sagte ein Mann der mir entgegen kam. "Gut! Ich werde die Outlaws in ein paar Sekunden hierher locken, wartet hier." antwortete ich ihm. "Ja Sir!" Der Mann rannte zu den 10 Wachleuten. "Archer!" rief ich und rannte wieder zur Vorderseite der Burg. "Ich hab einen unbewachten Eingang entdeckt. Hinter der Burg, kommt mit." brüllte ich und rannte wieder hinter die Burg. Mein Bruder und die Anderen folgten mir im schnellen Schritt. Schlagartig blieben alle wie angewurzelt vor den 8 Wachen stehen, zwei Leute näherten sich ihnen von hinten. Sie hatten keine Chance mehr zu entkommen. Etwas stolz und dennoch niedergeschlagen stellte ich mich vor die Männer Johns.

„Du hast uns verraten?“ sprach Archer voller Enttäuschung. Ich schaute nach unten und sprach: „Ich hatte keine

WEITERERZÄHLUNG 2
andere Wahl.“ Much meldete sich zu Wort: „Du kleiner, mieser…“ Eine Wache nahm ihn vorsichtshalber am Arm. „Warum hast du uns verraten? Was war es? Geld?... oder der Posten des Sheriffs?“ Nachdem ich diese Worte hörte wendete ich mich an Archer. In Archers Augen spiegelte sich seine Enttäuschung wieder, deshalb mied ich seinen Blick weiterhin. „Das ist es also…“ ergänzte sich Much. „Du hast ja keine Ahnung!“ brüllte ich ihn an wehrend ich nach vorne stürmte, ihn an seiner Kleidung packte und hochzog. Alle schauten mich leicht entteuscht an, bis auf Will, in seinen Augen sah ich nur noch Hass und Wut, aber in Muchs Blick fand sich auch ein leichter anfall von Wut wieder, doch das war nichts gegen Wills Blick. Der einziger der nicht so recht zu wissen schien wie er zu reagieren hatte war Riley. Schlagartig ließ ich los, und wandte mich zum gehen um. „Ach ja…“ Ich riss mir die Outlawkette von Hals, lies sie auf den Boden fallen und rief schon wieder halb im weggehen: „Sie gehören euch… Vernichtet sie!“

Archer fing nun doch an seinen letzten Satz zu mir zu sagen: „Wenn ich hier wieder lebend rauskomme, bring ich dich um!“ Einer der Wachmänner schien dies für unmöglich und sprach: „Keine angst, das wirst du nicht.“ Archers Blick senkte sich wieder. Ein weiteres Mal meldete sich Much: „Gisborne! Komm zurück du Feigling! Ich rede mit dir! Komm zurück und kämpfe wie ein Mann du Angsthase!“ Wie gerne währe ich umgekehrt, aber miterleben wie mein letzter Verwandter stirbt wollte ich nicht. „Elender Verräter!“ brüllte Much mir hinterher. Nun war ich um die Ecke der Burg verschwunden. Den Rest überließ ich den Männern Johns. Der Mann von vorhin kam nun auf mich zu: „Sir, Prinz John erwartet sie in seinen Gemächern.“ „Ich bin gleich bei ihm.“ Meine Wunden schmerzten mal wieder. Mit meiner linken Hand hielt ich mir die Rippen, ich fiel leicht zusammen. „Geht es ihnen gut, Sir?“ „Ja!“ gab ich zurück und betrat die Burg.

Kapitel 22


Fight
Kurz überlegte ich. Wenn ich schon zu Prinz John gehe sollte ich das gestohlene Geld mitbringen. Nachdem ich mich umdrehte und zur Hinterseite der Burg ging traf mich der Schlag, die Outlaws wahren entkommen und das Geld mit ihnen. Die gesamten 10 Männer lagen regungslos und mit Pfeilen an den Stellen wo die Rüstungen schwach waren da. Schnell wurde mir klar das ich sie verfolgen musste, doch vorerst musste ich John informieren, sonnst denkt er ich währe mit ihnen geflohen. Nachdem ich in die Burg rannte und den Prinzen in seinen Gemächern aufsuchte stand dieser mit einem breiten Grinsen vor mir. "Und, sind unsere kleinen Freunde... du weist schon." Er machte eine Geste mit der Hand die eine Köpfung darstellen sollte. "My Lord, die Outlaws sind entkommen. Sie haben alle Wachleute eliminiert und sind entwischt." "WAS? Wie bitte sollen sie den entwischt sein? Du hast ihnen zur Flucht verholfen, gib es zu. Dein Amt als Sheriff bist du dem zu Folge auch los, ich sorge dafür dass du niemals Sheriff wirst und diese Kate werde ich morgen hinrichten lassen. WACHEN nehmt ihn fest!"


Ich zückte mein Schwert und kämpfte gegen 3 Männer die bereits da waren nebenbei versuchte ich John zu erklären das ich unschuldig was und das er mir noch eine Chance geben solle, aber er hörte nicht auf mich. "My Lord, gebt mir noch eine Möglichkeit um euch zu beweisen das ich euch die Treue halte, ich schwöre euch die Outlaws werden mir nicht noch einmal entkommen." "Darauf hin du mich wieder verrätst? Nein danke, jetzt da die Outlaws alles wissen bist du mir eh nicht mehr von nutzen und ich weis vom Sheriff wie oft du schon versagt hast, es bleibt dabei. Schnappt ihn!" Trotz meiner Verletzungen und der Tatsache dass ich mit John ein Gespräch führte hatte ich die Männer recht bald bezwungen. Ich ergriff die Gelegenheit und flüchtete. Grade noch hörte ich John rufen: "Ich will seinen Kopf, sofort, VERFOLGT IHN, und lasst ihn nicht entkommen." 8 weitere Wachen verfolgten mich. Ohne groß nachzudenken versteckte ich mich im Kerker, die Leute unter Johns Befehl rannten an den Foltereinrichtungen vorbei.


Flucht
"Gisborne du Feigling, Prinz John hatte mir alles erzählt, du mieser Verräter, wenn ich hier wieder rauskomme schwöre ich dir..." Bevor sie mich weiter zutexten konnte eilte ich zu ihr hin und bindete sie los. "Was? Warum befreist du mich? Hast du John etwa enttäuscht und nun verfolgt er dich?" "Sei lieber dankbar, morgen solltest du gehängt werden, nun Komm mit, ich brauche dich, sonnst werden sie mir nicht so schnell wieder vergeben." Wir rannten unbemerkt aus der Burg und besorgten uns, mein schwarzes Pferd von dem Knappen der es immer entgegennahm. Vorsichtshalber band ich Kates Hände und Füße zusammen. Sie war die einzige Möglichkeit den Outlaws zu beweisen dass ich auf ihrer Seite stand. Kate wehrte sich stark gegen meine Vorkehrungen. "Lass mich los, bind mich los und ich zeig dir wie gut ich mit einem Schwert umgehen kann, lass mich frei, jetzt!" Als weitere Maßnahme knebelte ich sie, was aber mehr zum Zweck ihr Gequatsche und die Drohungen zu stoppen. Kate durfte mir nicht entkommen sonst war’s das. Alleine kann ich den Prinzen nicht aufhalten, so gerne ich es auch selbst tun wollte. Doch Hilfe von Leuten die 10 bewaffnete Wachmänner in 4 Minuten besiegt hatten konnte ich gut gebrauchen. Also ritt ich mit Kate als Geisel in Richtung Sherwood Forest.

Kapitel 23Bearbeiten

3 Tage und wir waren angekommen, da Kate sich meistens wehrte und die Reise so verkomplizierte. Natürlich ließ ich Katze nicht aus den Augen. Allein um sie zu Speisen  machte ich den Mundschutz ab. "Gisborne, so lass ich mich nicht länger behandeln, wenn die anderen das wüssten sie würden es dir zeigen du Volldepp." Mit drohendem Blick hielt ich ihr mein Schwert vor ihr Gesicht und sprach: "Wenn du hier lebend raus kommen willst rate ich dir das zu tun was ich dir sage, oder du siehst deine Freunde nie wieder." Min wütendem Ausdruck ließ sie sich erneut von mir den Mund verbinden diesmal ohne sich zu währen. Des Weiteren trug ich nun wieder meine Rüstung, damit ich besser geschützt war. Wir kamen im Camp an, doch weit und breit war weder eine Spur von den Outlaws, noch von den Bauten von Will Scarlett. "Sie müssen umgezogen sein, schnell wir müssen sie finden." Kate guckte mich schräg an und musste zulassen dass ich sie auf meine Schulter legte und mich auf den Weg machte. 2 Meter weiter, ehe ich mich versah war ich in einem Netz gefangen das an einem Baum befestigt war und Kate mit mir. Bestimmt hatten Jäger, oder Banditen diese Falle errichtet. "was? Was soll das? Lasst mich gefälligst raus! Sofort! Habt ihr nicht verstanden. Wenn ich hier raus komme Köpfe ich euch. Jetzt befreit mich, oder ich bringe euch Feiglinge um." Aus einer Richtung kamen nun die Outlaws angerannt, wahrscheinlich um Kate zu befreien. Es war klar das ich dachte einfache Banditen hätten mich gefangen, aber als ich mitbekahm das es die Outlaws waren verstummte ich. Es war logisch, sie ziehen um und stellen mir eine Falle. Was hatte ich auch erwartet, das sie mich wilcommen heißen?

„Könntet ihr uns bitte wieder runterholen?“ fragte ich sie so freundlich ich konnte. „Dich nicht. Kate schon. Wieso wagst du dich, nachdem du uns verraten hast noch einmal ins Camp?“, antwortete Archer. „Ich hatte keine Wahl. Er wollte Kate töten.“ antwortete ich, was natürlich nicht der Grund war. „Ach, und der Posten des Sheriffs war da nicht auch noch ein Grund alle außer mich in den Tod zu schicken!“, schrie Kate mich an. „Gibt mir noch eine Chance. Bitte.“ Ich glaube das war das erste Mal in meinem Leben das ich flehte, aber ich brauchte sie, alleine konnte ich den König nicht retten, auch wenn es mir viel lieber währe.

Schnell weg
„Vergiss es. Du bist das Letzte. Du hast einfach unser Vertrauen missbraucht und wolltest uns umbringen. Wieso sollten wir dir noch irgendwas glauben?“,  schrie Archer mir wütend entgegen. „Wieso hätte ich denn sonst mit Kate zurückkommen sollen?“, rief ich in der Hoffnung sie währen wenigstens so gnädig mich runter zu lassen. Als niemand mehr in der Lage war meine Frage zu beantworten durchtrennte Riley ohne Bedenken das Seil das die Falle oben hielt. Eins war klar, ich musste so schnell es geht fliehen, sonst ende ich hier tot. Als er das Netz lockerte hielt ich kurz ein, sprang dann auf ein Mal sofort heraus und wollte schnellst möglich hier weg, aber Much war schneller und schlug mir mit seinem Schild auf den Kopf. So gern ich bei Bewusstsein geblieben währe, es ging nicht. Ohne irgendein Wort fiel ich wie ein Mehlsack zu Boden.

Kapitel 24

Ich kahm in einer Höle zu mir und schaute mich um. Was war passiert? Die Outlaws, sie hatten mich gefangen genommen. Diese Mistkerle, ich hab ihnen Kate wiedergebracht, was wollen sie denn mehr? Das konnten sie doch nicht machen, ich musste hier weg, bestimmt wollen sie mich umbringen, das wette ich. „Lasst mich sofort hier raus!“. Vielleicht hätte ich nicht her kommen sollen. Ich hätte versuchen sollen den König allein e zu retten. „Sofort!“  Weshalb hatten sie mich eigentlich nicht sofort umgebracht? Es war egal, ich musste hier raus und Richard alleine retten und mich an Prinz John rechen. Nur wie? "Ihr verfluchten Mistkerle! Holt mich hier raus!!!“, fuhr ich sie ein weiteres Mal an.

Einer nach dem Anderen wachten alle von meinem Gebrüll auf. Anscheinend waren alle genervt von mir, gut so, schließlich musste ich hier raus, ich würde so lange schreien bis sie mich raus lassen. Langsam wurde ich echt wütend. Am liebsten würde ich alle umlegen, aber dazu hatte ich ja nicht mehr die Gelegenheit. „Ihr Scheißkerle. Ich bring euch alle der Reihe nach um, so wie ihr es verdient habt. Lasst mich hier raus. “Kate, die allen Grund hatte sauer zu sein sprach zu Archer: „Könntest du ihm bitte das Maul stopfen.“ "AHHHHHHHHHHRRRR!" schrie ich vor Wut. Nun kam Archer zu mir und versuchte genervt mich zu knebeln.

Beleidigen
"Hau ab du Vollpfosten, ich werde dich umbringen wenn du das tust. Bind mich los du Narr, oder das hier wird das Letzte sein was du tust." Er nahm das Stuck Stoff zur Hand. "Wenn du Bastard mich nicht sofort laufen lässt, mache ich dir dein Leben zur Hölle. Ich werde einen Weg hier ras finden ihr gottlosen Ketzer. Euch Harlunken werde ich eure vorlaute Klappe schon stopfen. DAS WERDET IHR BEREUHEN IHR BLÖDEN..." ... an der Stelle verband er mir den Mund. Von da an ließ ich nur noch unterdrückte Schreie hören. Ein paar Beleidigungen wie Tagelöhner, oder Depp verstand man noch, aber ansonsten kaum ein Wort. Mich störte der Gedanke einzuschlafen und Ruhe zu geben, darum hörte  ich nicht auf, erst als Alle, trotz meiner Schreie und kaum verständlichen Worte, schliefen nahm ich mein Schicksal an und lehnte mich still an eine Wand in der Höhle. Wenn ich hier je entkommen würde, würde ich jeden dieser Halunken eigenhändig durchbohren, das schwöre ich. Im Nachhinein schaute ich mir die Outlaws näher an. Will kam mir nun immer bekannter vor. Genervt von meiner Lage schloss ich die Augen und dache an Marian. Nur an die schönen Augenblicke ihres Daseins.

Kapitel 25Bearbeiten

Die Sonne blendete durch meine Augenlieder und störte so meine Gedanken. Irgendwann schaute mich Archer verschlafen an und stand auf. Wenn ich noch ein Wort gesagt hätte, hätte mir Archer glaube ich den Kopf abgerissen, so wie er aussah. Hatte ich echt so genervt? Tja... ich bin gut. Nicht lange und sie geben mich frei, wenn ich Glück hab. Einer nach dem Anderen stand die Outlaws auf und bereiteten sich Essen zu. Lyra kahm vorbei. "Lyra, hol mich hier bitte raus, du wirst es nicht bereuen." Sprach ich gehetzt und schaute ihr tief in die Augen. Sie schaute mich nur enttäuscht an und ging weiter. Nur Will war noch nicht wach. Sie debattierten über die Rettung Richards. Als Will dann auch aufwachte kamen sie zu dem Schluss dass sie ihn schon bald retten würden. Sie entschlossen sich nach dem Frühstück Jagen zu gehen. Kate und Lyra packten ein paar Sachen und gingen in die Dörfer um weiteren Proviant zu holen.

Nach zwei Tagen waren sie schon fast fertig, während sie mich in der Höhle verhungern ließen. Nachdem ich, immer noch mit verbundenem Mund, mich darüber zu beklagen versuchte, kamen Archer und Will und brachten mir zu Essen und zu Trinken für mehrere Monate. Mein Halbbruder band mir das Tuch ab, damit ich überleben konnte. Fast musste ich lachen, denn von umbringen war hier bestimmt nicht die Rede. Sie waren zu schwach um mich zu Töten. Die Anderen beluden in Zwischenzeit die Pferde. Jetzt war meine letzte Chance, ich musste sie ergreifen. „Nehmt mich bitte mit. Ihr werdet es nicht bereuen.“, flehte ich sie ein letztes Mal an.  Beide schauten recht verwundert, da ich gestern noch davon sprach sie zu töten. „Bitte, ihr könnt mich doch nicht hier lassen.“ ergänzte ich mich. Ohne Hintergedanken, aber mit einem Plan, warf ich mich an die Beine meines Halbbruders.

Gefängniss
Als ich mich an ihm festklammerte bemerkte ich mein Ziel dieser Aktion, den Schlüssel für meine Ketten, ich tat so als währe nichts und nahm ihn unbemerkt die Schlüssel ab. Nachdem er sich, entschlossen zu gehen, wieder umdrehte und mit einem Anderen Schlüsselbund, der sich in seiner Hand befand die Zellenähnliche Basis abschloss, knallte ich ihm und seinen Freunden noch ein paar Beschimpfungen hinterher. "Ihr blöden Taugenichtse, nehmt mir sofort die Fesseln ab... Ich befehle es euch. Wenn ich euch Gauner wieder sehe, dann wird es keine schöne Begegnung versprochen, ihr Dreckskerle. Wehe ihr geht... kommt zurück, dann muss ich euch nehmlich, bei unserem nexten Treffen nicht töten." Mir war egal dass sie gingen, ICH HATTE WAS ICH BRAUCHTE, ich wartete bis sie Wegritten und versicherte mich dass sie nicht zurück kamen.

Kapitel 26



Geschwind hatte ich mich aus meinen Fesseln befreit und schmiss mich nun verzweifelt gegen die Tür, denn den Schlüssel für den „Käfig“ hatte immer noch Archer. Was jetzt? Eine Feile lag etwas entfernt auf einem Abstelltisch im Camp. Ich streckte meinen Arm durch die Gitterstäbe um an diese zu gelangen, mir fehlten nur noch eins, zwei Zentimeter. Mit meiner 2. Hand griff ich nach einem Löffel der in meiner Zelle lag. Nachdem ich mit diesem durch die Gitterstäbe gelangte und die Feile vom Tisch herunter zog, schmiss ich den Löffel bei Seite und griff nach der Feile. Es dauerte nicht lange und ich hatte das Schloss durchgesägt. Hastig öffnete ich die Tür und schritt hindurch. Schnell snappte ich mir einen Beutel und packte etwas Proviant, ein wenig Geld das eigentlich für die Armen bestimmt war und etwas Essen zusammen und ging in Richtung Loxley.

Mit ungefair der Helfte des Geldes der Outlaws lieh ich mir ein schnelles Pferd aus und kaufte mir ein gutes Schwert und machte mich auf den Weg. Auch wenn das Wetter fürchterlich war, ritt ich ohne Unterbrechung durch die Nebelschwaden und kühlen Winde, tief in den Süden Englands. Ich weis nicht wie lange ich ritt, ich schätze so auf 4 Tage, aber glücklicherweise schlug dass Wetter nach ungefair 3 und halb tagen um. Langsam stockte mir der Atem, ich war fertig… und Hundemüde. In der Ferne sah ich wie das Wasser den Horizont bedeckte. Ein wenig ritt ich noch weier, gab mein Pferd ab und ging den Rest zu Fuß. Des Weiteren besorgte ich mir einen Kapuzenumhang und ein Fairenticket. Ich erreichte einen Hafen, eine Faire von Eastboum nach Calais legte in 2 stunden ab.


Die 2 Stunden verbrachte ich damit mich auszuruhen und ein bisschen zu planen. Ein bisschen mehr Essen brauchte ich auch, da mein Proviant zur neige ging. Ich ging also in die Stadt und besorgte mir noch etwas. Es blieb mir ungefair ein Viertel des Geldes, aber dafür hatte ich nun genug Essen für die Reise. Als ich an Bord ging verschwand ich erst ein mal in meiner Kajüte, und ruhte mich etwas aus. Der Schlaf war glaube ich der Beste den ich je hatte, keine Albträume, keine Zwischenfälle, einfach der perfekte Schlaf. Als ich aus meiner Kammer kam war es bereits Vormittag. Ich ging an Deck um mich etwas um zu sehen. Ein leichtes Lächeln machte sich auf meinem Gesicht breit, erstens weil ich ausgeruht und wach war, und zweitens weil ich das Schiff zum ersten Mal richtig sah.

WEITERERZÄHLUNG 1
Es war schnell und solide gebaut, Komplikationen schienen mir unmöglich. Mein Lächeln verschwand als ich mich weiter umsah. Will und Kate standen in unmittelbarer Nähe. Blitzschnell zog ich mir meine Kapuze über und wand mich ab. „Ich bin unsichtbar. Ich bin unsichtbar. Ich bin unsichtbar“ flüsterte die Stimme in meinem Kopf. Wenn ich sie doch nur irgendwie belauschen könnte, dann wüsste ich was ihr Plan ist, aber wenn sie mich dabei erwischten… war ich so gut wie tot. Jetzt wusste ich zu mindest was ich hier zu tun hatte. Die Outlaws ausspionieren und mich dabei möglichst unauffällig verhalten. Hab ich denn nie mal ne Pause? Anscheinend nicht…


       

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