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Kapitel 1Bearbeiten

Archa (oder wie man den schreibt)

Archer

Ich wachte auf, meine Haare waren voller Schweiß und ich hechelte. Das kam wahrscheinlich wieder von meinen Alpträumen, die mich, seitdem Robin und mein anderer Bruder Guy gestorben waren, quälten. Ich strich durch mein nasses Haar und beschloss etwas trinken zu gehen. Warum verfolgten mich immer diese Alpträume? Ich bin der Einzige noch Lebende meiner Familie. Sie sind alle an einem qualvollen Tod gestorben, würde mich das gleiche Schicksal treffen? Ich füllte meine Hand voll Wasser und führte sie zum Mund um etwas zu trinken. Das Wasser war außergewöhnlich erfrischend und kalt und beruigte mich. Ich spürte zum ersten Mal die Angst vor dem Schlaf, ich hatte Angst vor weiteren Alpträumen in denen ich von meinen qualvollen Tod träumte. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner Schulter, ich fuhr schreckhaft herum. "Archer. beruhige dich, ich bin es nur, Kate." sagte sie mit sanfter Stimme, als sie mein shockiertes Gesicht anblickte.," Hast du schlecht geschlafen?" ergänzte sie. Mein Gesicht entspannte sich. "Nein, mir geht es gut." Ich blickte ihr ins Gesicht und dann auf ihre goldenen Locken. "So siehst du aber nicht aus!" erwiederte Kate,"aber wenn du meinst...Ich gehe wieder schlafen." sie drehte sich um und stapfte zurück in ihr Bett. Wieso hatte ich ihr nicht die Warheit gesagt? Ich meine, sie ist eine gute Freundin, aber sie hatte bestimmt genug damit zu tun, mit dem Tod ihres Geliebten fertig zu werden. Da wollte ich sie nicht noch mehr belasten, mit meinen nervigen Alpträumen. Ich seufzte, ich würde jetzt einfach ins Bett gehen und weiterschlafen, meine Träume waren pure Fantasie! Mit diesen Gedanken legte sich Archer wieder ins Bett.

Kapitel 2Bearbeiten

Ich stand vor dem Camp der Outlaws und blickte durch den dunklen Wald, es war früher Morgen und ich war der einzige der schon wach war. Ich hörte ein Rascheln, das warscheinlich von einem Hasen stammte, irgendwie brachte es mich dazu einen Spaziergang zu unternehmen. Es würde wieso noch eine Weile dauern bis die Anderen Outlaws aufwachen würden, fuhr es mir durch den Kopf.

Als ich durch den Wald ging, schoss mir plötzlich ein Gedanke durch den Kopf: ich hatte nie richtig Robins Tod durchdacht, vielleicht hatte ich aus diesem Grund Alpträume. Innerliche Ruhe floss durch meinen Körper wärend ich über einen schmalen Pfad stapfte. Diese Ruhe, dieser Wind lies mich entspannen und für einen kurzen Augenblick alles vergessen, Robin, die Outlaws, York, seine Vergangenheit, alles. Doch ich konnte es nicht einfach vergessen, dass mein Bruder durch das Gift unseres Bruders gestorben war, es war einfach zu... verletzend, festgesetzt und nie vergessbar. Doch ich merkte auch meine Wut über dieses Geschehnis brennen. Dann fiel plötzlich die Idee ins Camp zurückzukehren über mich her, bestimmt waren die Anderen schon wach und vielleicht auf der Jagd. Ich wollte nicht, dass sie mich fragten was ich gemacht hatte. Vor allem nicht Kate.

Kapitel 3Bearbeiten

Ich kam zum Camp stolziert, versteckte mich jedoch hinter einem Baum, als ich beobachtete wie Gisborne mein "toter" Bruder ins Camp hinein gestapft kam. Wie kann das möglich sein? Meine Frage beantwortete sich dann aber von selber als hinter ihm eine alte Bekannte hervortrat: Lyra, eine sehr begabte Ärztin! Wie konnte Gisborne sich nur ins Camp trauen?Die Outlaws wollten ihn bestimmt nicht mehr haben, nachdem das mit Robins Tod passiert war. Vor allem Kate war unglaublich wütend auf ihn. Ich hörte John schon heftig mit Guy streiten, er war besonders sauer. Ich lief auf sie zu, doch sie widmeten sich mir nicht. Ich hörte John sagen:"Und du bist?" mit Blick gerichtet auf Lyra. Ich platzte mit dem Satz rein und antwortete: "Lyra, eine sehr begabte Ärztin aus York ... und meine Bekannte." Eine Zeit lang sagte niemand etwas, da ergänzte ich: "Warum bist du hier?" Ich schaute sie an, mir war erst jetzt aufgefallen wie hübsch sie war, ihre blonden lockigen Haare waren verwuschelt und sie lächelte mich an, wie damals, als ich sie in York kennenlernte. Ich riss mich aus meinen Gedanken, ich war kopfüber in sie verknallt! Ich hätte beinahe vor Gedanken nicht gehört was sie sagte:"Ich wollte eine Verwandte besuchen, sie ist meine Schwester und heißt Kate. Kennt ihr sie vielleicht?" Eine Sekunde war es muksmäuschenstill und dann brachen alle in lautes Gelächter aus. Lyra verstand nichts mehr. Much gluckste:" Kann es sein, dass wir alle verschollene Verwandte haben?" und fing wieder laut an zu brüllen. Lyra schaute ihn skeptisch an:"Wo kann ich sie finden?" Die Outlaws beruhigten sich langsam, von ihrem Gelächter und Tuck ergriff das Wort:"Sie ist jagen gegangen und müsste bald zurück sein. Aber nun zu dir..." er blickte Guy ins Gesicht,"Noch können wir dir nicht vertrauen, Kate am wenigsten. Am besten gehst du jetzt." Guy blickte nachdenklich drein und wandte sich zu gehen, er tat mir irgendwie leid, was ist, wenn er die Warheit gesagt hatte, doch Tuck hatte Recht, jetzt war es noch zu früh, wir hatten ja gerade erst herausgefunden, dass Gisborne noch lebte. Doch Lyra stellte sich ihm in den Weg, sodass Guy umgehend stehen blieb. Lyra sprach:"Warte!... Ich muss euch noch etwas wichtiges mitteilen!" Die Outlaws drehten sich zu ihr um und lauschten Lyras Mitteilung,"In York geht um, dass King Richard von Leopold von Österreich gefangen genommen wurde." Eine Sekunde sagte niemand etwas, doch dann sprach Archer: "Das wissen wir, wir wollen ihn Befreien." Als er diesen Satz hörte sprach Guy:"Ich werde wiederkommen und euch bei der Rettung Richards helfen! Verlasst euch drauf!" mit diesen Worten verlies mein Bruder das Camp der Outlaws. Ich hätte ihm hinterher laufen sollen, aber ich zögerte. Tuck wandte sich an uns:" Ihr wisst wir müssen bald so schnell wie möglich handeln..." er blickte uns fragend an. Der Weg nach Österreich war weit, aber was war dann mit Prinz John passiert? Wurde er zum König gekrönt? Nein, das durfte nicht sein, Richard musste befreit werden!

Kapitel 4Bearbeiten

"Bevor wir nach Österreich reisen, sollten wir in London vorbei schauen, nur um sicher zu gehen." warf Much ein."Ja", sagte ich zustimmend,"Dort finden wir bestimmt auch Prinz John!" Ich dachte an Robin, er wäre sofort aufgebrochen, den König vor den Gefahren des Prinzen retten. Das hatte er schon öfter getan, das letzte Mal war das im trockenen heiligen Land. Der König hatte nach der Falle des Sheriffs noch gelebt, Robin hatte jedoch jemanden verloren: Marian, seine Frau. Das gleiche sollte nicht noch einmal geschehen. Dafür würde ich schon sorgen, dachte ich mir zielstrebig."Ich hab nicht sehr viel, aber für uns wird das reichen." Ich drehte mich um und erblickte Kate mit drei Hasen in der Hand. Ich lächelte ihr entgegen. "Kate?" fragte Lyra angenblinzelnd. "Wer ist das?", fragte Kate nach einiger Weile,"und was tut sie hier?" Damit kein Streit oder Gezicke begann, stellte ich mich dazwischenund antwortete:"Kate, das ist Lyra. Lyra, das ist Kate." Lyra lief an mir vorbei, wobei ich wie traumatisiert war, und umarmte Kate. "Ich habe dich die ganze Zeit gesucht und nun habe ich dich endlich gefunden!" Kate blinzelte verwundert und erwiederte:"Kennen wir uns irgendwie?" Lyra ließ Kate los und stellte sich vor sie:"Nein, noch nicht.",sie lachte,"das hört sich jetzt komisch an, aber wir sind Schwestern!" Kates Mundwickel ging ruckartig nach oben:"Mutter hat mir immer von dir erzählt, dass du schon früh aufgebrochen bist um in York Ärztin zu werden! Bin ich froh, dass ich dich endlich kennenlerne!" Kate rannte auf sie zu und drückte sie noch einmal. Lyra umarmte sie und schloss vor Freude die Augen. Ich war über Kates Reaktion sehr überrascht und Lyra glaube ich auch. Ich fing an zu grinsen, ich freute mich für Kate und Lyra."Konnen wir jetzt essen?" wandte John grummelnd ein. Ich drehte mich zu ihm um und blickte dann zu Kate, die auf ihn zulief und John die Hasen in die Hand drückte, der daraufhin fragend dreinblickte, sodass wir uns ale zurückhalten mussten, nicht zu lachen. Ich hielt meine Hand vor meinen Mund damit ich nicht anfangen musste laut los zu lachen, sodass John mich verärgert ansah und ins Lager stapfte.

Nach einer längeren Zeit, hatten wir gegessen und fühlten uns richtig voll.

Wir stapften durch unser kleines Lager, als ich plötzlich einen verzweifelten Ruf von Draussen hörte:"Helft mir..."die Stimme brach ab, mein Herz klopfte wie wild, mir war klar wer uns um Hilfe rief. Ich rannte voller Hektig aus dem Lager, ich kniete mich neben meinen Bruder. Darauf saß Lyra neben mir auf dem Waldboden und fühlte sein Herz ab. Ich blickte sie fragend und verzweifelt an, als sie den Kopf hob. Hinter uns kamen John, Kate, Much und Tuck angerannt und knieten sich neben uns. "Er lebt!" seufzte Lyra nach einer Weile erleichtert und ich atmete auf. Ich wollte ihn nicht auch noch verlieren, auch, wenn er an Robins Tod beteiligt war, ich musste Gisborne einfach verzeihen!

Kapitel 5Bearbeiten

Nachdem wir Guy in mein Bett gelegt hatten, saßen Lyra und ich neben dem ohnmächtigem Lord of Gisborne und hofften, dass er wieder aufwachen würde. Ich verzog verzweifelt das Gesicht und nahm den von Lyra verbundenen Arm in meine Hände. Er musste wieder aufwachen, sprach ich mir zu, doch ich hatte trotzdem Zweifel. Ich hätte ihm beistehen müssen, als die anderen Outlaws ihn verwiesen hatten! Ich war ein schlechter Bruder! Schreckliche Schuldgefühle überfluteten mich, ich hatte ihm nicht geholfen, als es nötig war. "Sir Gisborne geht es euch gut?" fragte Lyra verzweifelt. Ich blickte auf "Lyra?"stammelte Guy hervor. Ich lächelte ihn an, er hatte es geschafft! "Ja, er kommt zu sich!" rief ich den anderen Outlaws hoffnungsvoll zu. Anscheinend grinste ich wie nie zuvor, denn Tuck lächelte mir glücksgönnend ins Gesicht. Sie kamen an mein Bett gerannt und sahen Guy hoffnungsvoll an. Alles im Lager war angespannt und ruhig, sodass man eine Amsel draussen im Wald hörte. "Ist Kate zurück?" fragte Gisborne schwach, wobei alle aufatmeten. Aber erst dann fiel mir auf, dass Kate sich draussen an einen Baum lehnte und sich anscheinend nicht für Guy interressierte. Die Wut in mir staute sich, doch ich brachte kein Wort heraus. Denn das war jetzt weit aus egal. "Ja, schon vor einer Ewigkeit." antwortete John. Ich lächelte Guy glücklich ins Gesicht, sodass er mir stolz in die Augen sah. Ich spürte zum ersten Mal das stolze Gefühl über einen Bruder, der mir nahe war. Ich hatte großes Glück, dass ich einen Bruder hatte, der sich für mich ins Gefängnis schmeißen lassen hat und mir sein Pferd "ausgeborgt" hatte, obwohl ich ihn nicht gefragt hatte. Dieser Gedanke zauberte mir ein Lächeln auf die Wangen. Mein Bruder richtete sich auf und sah in eine unbestimmte Richtung."Was ist eigentlich passiert, dass du so schwer verletzt bist?" fragte ich ihn und stemmte meine Hände an die Hüfte. Guy schwieg lange und antwortete dann aber schwer:"Ich weiß es nicht mehr." vielleicht lag das daran, dass er sehr lange ohnmächtig gewesen war, dachte ich mir. Aber wie ,oder durch wen, wurde er dann so schwer verletzt? Vielleicht waren es Männer des Prinzen gewesen, aber dann hätten sie ihn doch zum Prinzen mitgenommen, oder? "Die Wunden sind schlimm, Wer würde so etwas tun und ihn dann einfach liegenlassen?" fragte Lyra Guy, wbei Guy den Kopf abwesend abwies. Er stand auf uns sagte finster:"Mir geht es gut, tut mir einen Gefallen und kümmert euch nicht um mich. Wir sollten jetzt schlafen, jeder von uns braucht morgen seine Kraft, denn morgen entwerfen wir den Plan für Richards Befreihung. Also schlaft nun!" mit diesen Worten wandte er sich zu gehen. "Aber Sir Gisborne! Eure Wunden müssen..." rief Lyra ihm hinterher. Er schielte in Lyras Richtung und ergänzte:"Ich werde es schon überleben! Und wenn nicht, ist das eh egal! Gute Nacht!"ich löief ihm nach und erwiederte:"Guy!" "Ich sagte: GUTE NACHT!" schrie er mich an. Mit diesen Worten gingen alle ins Bett.

Kapitel 6Bearbeiten

Ich wachte auf, wie die ganze Woche schon schweißgebadet.